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Zahnarzt und Dentallabor: Schlüsselfiguren für Zahnersatz

ZahnersatzDass Zahnarzt und Dentallabor hauptverantwortlich sind für das Gelingen von hochwertigem Zahnersatz – das dürfte keine Überraschung darstellen.

Doch sie haben heutzutage eine viel größere, ja viel differenziertere Bandbreite an Aufgaben als nur die des versierten Behandlers und erfahrenen Herstellers: Sie sind kluge Berater, umsichtige Finanzansprechpartner und aktive Kommunikatoren im Handlungsfeld aus Patient, Krankenkasse, Dentallabor und Zahnmediziner. Denn auch Zahnersatz ist längst mehr als eine rein medizinische bzw. zahntechnische Angelegenheit.

Er muss finanziert werden und ist auf vielen ganz unterschiedlichen Wegen zu bekommen.

Es gibt wenige Berufe, die so viel Renommee haben wie der des Arztes. Egal, wie viele Menschen man befragt, die allermeisten vertrauen ihrem Hausarzt, aber auch ihrem Zahnarzt. Schon allein deshalb nimmt dieser eine Schlüsselstellung im Prozess des Zahnersatzes ein.

 

Zahnarzt mit vielfältigem Aufgabenspektrum beim Zahnersatz

Professioneller ZahnersatzEr ist erster Ansprechpartner und meistens derjenige, der die Notwendigkeit professioneller Zahnersatz diagnostiziert.

Damit ist es aber längst nicht getan. Denn ehe Bohrer, Zange oder gar Skalpell angesetzt werden, beginnt nun eine lange und vielleicht die wichtigste Phase auf dem Weg zu wirklich guten künstlichen Zähnen. Denn diese sollen nicht nur „funktionieren“, also ihren Dienst als Kauwerkzeug erfüllen, sondern zahlreiche andere Anforderungen erfüllen. Wie zum Beispiel eine ansprechende und möglichst natürliche Optik.

Wie zum Beispiel aber auch ein bezahlbarer Preis.

Der Zahnarzt ist es gewohnt neben dem rein medizinischen Denken auch die finanzielle Perspektive einzunehmen, schließlich ist er es, der den Heil- und Kostenplan erstellt – den Kostenvoranschlag der Zahnmedizin. Doch heute nimmt oftmals der finanzielle Aspekt einen weitaus größeren Raum ein: Zahlreiche Patienten sind verunsichert angesichts der steigenden Eigenanteile.

Sie wünschen eingehende Beratung, ehe sie sich für eine Variante entscheiden.

Brücke oder Zahnimplantat, das ist einer der Klassiker unter den heiklen Fragestellungen. Auch der Wunsch zur Aufklärung über etwaige Alternativen ist stärker denn je: Alternative Behandlungsmöglichkeiten, alternative Dentallabore, alternative Produktionsweisen – all das kommt gerne zur Sprache.

 

Bedeutungsgewinn für Dentallabore

DentallaborAuch die klassischen Zahnlabore / Dentallabore von einst gibt es heute immer seltener.

Sie verstehen sich viel eher als Dentaldienstleister. Auch sie werden bereits in der Planungsphase beratend mit einbezogen.

Vielfach hat sich eine Entwicklung auch umgekehrt: Nicht wenige Patienten entscheiden sich heute zuerst für einen Dentaldienstleister und fragen dann ab, mit welchen Zahnärzten dieser kooperiert.

Die Grenzen des ersten Ansprechpartners verschwimmen also, ja verschieben sich gerade aufgrund der sensiblen Preisfrage hin zu den Herstellern von Zahnersatz.

Die Kosten für das Dentallabor, also die Herstellung von Kronen, Brücken und Implantaten, sind das entscheidende Zahnrad im Getriebe, der entscheidende Ansatzpunkt zum Sparen.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Dentaldienstleister der heutigen Generation dieser wachsenden Verantwortung bewusst sind: Sie agieren auf Augenhöhe mit dem Zahnarzt, sind vollwertiger Ansprechpartner und Berater für die Patienten und keinesfalls nur ausführendes Glied bei modernem Zahnersatz.

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